Gerät wird nicht gefunden

  • Im Logger unter Konfiguration -> Nacherkennung den passenden Typ Wechselrichter und den Treiber SolarEdge auswählen.
  • RS485 A/B, Schirm und Bus-Topologie prüfen. Bei fehlender Antwort A und B kontrolliert gegen den Herstelleranschlussplan abgleichen.
  • Jede Busadresse nur einmal vergeben. Die Adresse muss im Gerät und im Logger identisch eingetragen sein.
  • Baudrate, Parität und Stopbits im Gerät und im Logger identisch setzen. Abweichende Werkseinstellungen je Firmware beachten.
  • Terminierung nur an den physikalischen Busenden setzen; Sternverdrahtungen und lange Stichleitungen vermeiden.
  • Nach jeder Änderung an Geräteadresse, COM-Port oder seriellen Schnittstellenparametern die Nacherkennung erneut ausführen.

Werte fehlen oder sind unplausibel

  • Im Menü Diagnose -> Status prüfen, ob Kommunikationsstatus, Seriennummer und aktuelle Leistung plausibel angezeigt werden.
  • AC-Leistung, DC-Werte, Gerätestatus und Tages-/Gesamtertrag gegen Display, Weboberfläche oder Herstellerportal prüfen.
  • Bei mehreren Geräten kontrollieren, ob jede Kommunikationsadresse zum richtigen physikalischen Wechselrichter gehört.
  • Wenn Werte fehlen, die Registertabelle und Firmwarefreigabe der konkreten Geräteserie prüfen. Maßgeblich ist immer die Dokumentation des tatsächlich verbauten Geräts.

Schreiben und Regeln prüfen

  • Schreibzugriff, externe Steuerung oder Remote-Control-Freigabe im Gerät aktivieren, sofern der Hersteller das verlangt.
  • Vor aktiven Vorgaben prüfen, ob lokale Bedienung, Herstellerportal, Direktvermarkter, EVU-Profil oder Fernwirkanbindung denselben Sollwert überschreibt.
  • Für Wirkleistungsbegrenzung die Menüs Konfiguration -> Leistungsreduzierung PV, Direktvermarktung und Fernwirkkonfiguration gemeinsam prüfen.
  • Für Blindleistung zusätzlich Konfiguration -> Blindleistung PV und das vom Netzbetreiber geforderte Verfahren beachten.
  • Regelbefehle nur testen, wenn Anlagenbetreiber, Netzvorgaben und Sicherheitsbedingungen das zulassen.

Vor Ort prüfen

  • Exaktes Gerätemodell, Firmwarestand, Kommunikationskarte/Dongle und verwendete Schnittstelle dokumentieren.
  • Geräte- bzw. Herstellerunterlagen zu SolarEdge prüfen: Installationshandbuch, Kommunikationshandbuch und Registerliste müssen zur Serie und Firmware passen.
  • Spannungsversorgung, Link-LEDs, Busabschluss, Klemmenbelegung und Schirmung direkt am Schaltschrank prüfen.
  • Bei mehreren Geräten eine Geräteliste mit Adresse, IP, Seriennummer und physikalischem Einbauort erstellen.

Im Logger prüfen

  • Konfiguration sichern, bevor Adressen, Schnittstellen oder Regelprofile geändert werden.
  • COM-Port bzw. Netzwerkport darf nicht durch einen anderen Treiber mit abweichenden Parametern blockiert sein.
  • Nach der Nacherkennung die Diagnose öffnen und prüfen, ob Status, Zeitstempel und Werte aktualisiert werden.
  • Bei unklaren Fehlern Logbuch, Kommunikationszähler und letzte Änderung im Projekt prüfen.