Pylontech_ETH (Ethernet)
Anschluss und Parametrierung für den PLEXLOG Hybridwechselrichter-Treiber Pylontech_ETH.
Pylontech Pylontech_ETH FH3X Force H3X Hybridwechselrichter Modbus TCP Ethernet Port 502 Unit-ID 2 Speicher Batterie PCS
- Gerätetyp
- Hybridwechselrichter
- Protokoll
- Modbus TCP
- Treibername in PLEXLOG
Pylontech_ETH
- Schnittstelle
- Ethernet
- COM-Parameter
Nicht erforderlich – die Kommunikation erfolgt über Ethernet.
- Geräteanschluss
- PLEXLOG und Pylontech-System in dasselbe erreichbare IPv4-Netz einbinden und dem Gerät eine feste beziehungsweise reservierte IP-Adresse zuweisen.
- Modbus TCP auf Port 502 muss zwischen Logger und Wechselrichter erreichbar sein. Die Unit-ID 2 wird vom Treiber fest verwendet.
- Bei der Nacherkennung die IP-Adresse des Geräts verwenden und nur einen Treiberzugriff pro Modbus-Schnittstelle vorsehen.
Inbetriebnahme
- Den Treiber
Pylontech_ETH auswählen und die Nacherkennung starten.
- Nach dem Fund Modell, Seriennummer, PV-Leistung, Batteriestatus, Ladezustand und AC-Leistung auf Plausibilität prüfen.
- Der aktuelle Treiber erkennt das FH3X-Protokoll automatisch und berücksichtigt Einzel-, Master- und Slave-Betrieb.
Regelung
- Der Treiber kann Wirk- und Blindleistung sowie Batterieleistung vorgeben. Regelung erst freigeben, wenn Anlagenkonzept, Vorzeichen und Herstellerfreigabe geklärt sind.
- Beim Initialisieren werden die für externe Wirk- und Blindleistungsregelung vorgesehenen Betriebsarten gesetzt. Deshalb nicht parallel durch ein zweites EMS regeln.
- Bei Parallelsystemen Master-/Slave-Zuordnung und Adressierung vor Schreibtests dokumentieren.
Unterstützte Serie
Pylontech FH3X-Protokollfamilie; Modell und Firmware vor der Inbetriebnahme gegen die freigegebene Registerbeschreibung prüfen.
Gerät wird nicht gefunden
- Im Logger unter Konfiguration -> Nacherkennung den passenden Typ Wechselrichter und den Treiber
Pylontech_ETH auswählen.
- IP-Adresse, Subnetzmaske und Gateway prüfen. PLEXLOG und Gerät müssen sich gegenseitig im Netzwerk erreichen können.
- Modbus TCP bzw. die Netzwerkschnittstelle am Gerät aktivieren und den TCP-Port nach Geräteseite bzw. Herstellerdokumentation prüfen.
- Doppelte IP-Adressen, VLAN-Trennung, Firewall-Regeln und gesperrte TCP-Verbindungen ausschließen.
- Nach jeder Änderung an IP-Adresse, Port oder Netzwerkparametern die Nacherkennung erneut ausführen.
Werte fehlen oder sind unplausibel
- Im Menü Diagnose -> Status prüfen, ob Kommunikationsstatus, Seriennummer und aktuelle Leistung plausibel angezeigt werden.
- AC-Leistung, DC-Werte, Gerätestatus und Tages-/Gesamtertrag gegen Display, Weboberfläche oder Herstellerportal prüfen.
- Bei mehreren Geräten kontrollieren, ob jede Kommunikationsadresse zum richtigen physikalischen Wechselrichter gehört.
- Wenn Werte fehlen, die Registertabelle und Firmwarefreigabe der konkreten Geräteserie prüfen. Maßgeblich ist immer die Dokumentation des tatsächlich verbauten Geräts.
Schreiben und Regeln prüfen
- Schreibzugriff, externe Steuerung oder Remote-Control-Freigabe im Gerät aktivieren, sofern der Hersteller das verlangt.
- Vor aktiven Vorgaben prüfen, ob lokale Bedienung, Herstellerportal, Direktvermarkter, EVU-Profil oder Fernwirkanbindung denselben Sollwert überschreibt.
- Für Wirkleistungsbegrenzung die Menüs Konfiguration -> Leistungsreduzierung PV, Direktvermarktung und Fernwirkkonfiguration gemeinsam prüfen.
- Für Blindleistung zusätzlich Konfiguration -> Blindleistung PV und das vom Netzbetreiber geforderte Verfahren beachten.
- Regelbefehle nur testen, wenn Anlagenbetreiber, Netzvorgaben und Sicherheitsbedingungen das zulassen.
Vor Ort prüfen
- Exaktes Gerätemodell, Firmwarestand, Kommunikationskarte/Dongle und verwendete Schnittstelle dokumentieren.
- Spannungsversorgung, Link-LEDs, Busabschluss, Klemmenbelegung und Schirmung direkt am Schaltschrank prüfen.
- Bei mehreren Geräten eine Geräteliste mit Adresse, IP, Seriennummer und physikalischem Einbauort erstellen.
Im Logger prüfen
- Konfiguration sichern, bevor Adressen, Schnittstellen oder Regelprofile geändert werden.
- COM-Port bzw. Netzwerkport darf nicht durch einen anderen Treiber mit abweichenden Parametern blockiert sein.
- Nach der Nacherkennung die Diagnose öffnen und prüfen, ob Status, Zeitstempel und Werte aktualisiert werden.
- Bei unklaren Fehlern Logbuch, Kommunikationszähler und letzte Änderung im Projekt prüfen.