FroniusSolarnet (RS422)
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- Gerätetyp
- Wechselrichter
- Protokoll
- Fronius SolarNet
- Treibername in PLEXLOG
FroniusSolarnet
- Schnittstelle
- RS422
- COM-Parameter
Baudrate: 57600, Datenbits: 8, Stopbits: 1, Parität: keine
- Geräteanschluss
RS422-Sende- und Empfangspaare (TX+/TX- und RX+/RX-) nach Herstelleranschlussplan anschließen.
GND und Schirm nach Herstellerangabe ausführen.
Einstellungen im Wechselrichter
Adressierung Wechselrichter
Fortlaufende Kommunikationsadresse muss vergeben werden. Adressen nach Betriebsanleitung des Herstellers vergeben.
Abschlusswiderstand/Terminierung
Terminieren des letzten Wechselrichters nach Bedienungsanleitung des Herstellers.
weitere Einstellungen
- In PLEXLOG den Treiber
FroniusSolarnet auswählen.
- Kommunikationsschnittstelle am Wechselrichter aktivieren und Parameter passend zur PLEXLOG-Konfiguration setzen.
Besonderheiten
- Der Treiber liefert folgende Produktnummern:
0.
- Der Treiber liefert folgende Modellbezeichnungen:
IG Plus 70-2, IG Plus 70-1, IG Plus 35-1, IG Plus 150-3, IG Plus 100-2, IG Plus 100-1.
- Unterstützte Geräteserie vor Anschluss gegen Herstellerhandbuch und PLEXLOG-Kompatibilität prüfen.
FAQ
- Wenn das Gerät nicht gefunden wird, RS422-Sende-/Empfangspaare, Polarität, Kommunikationsadresse und COM-Parameter prüfen.
- Menüpfade können je Wechselrichter und Firmware abweichen. Kommunikationsparameter nach Herstellerhandbuch einstellen.
Unterstützte Geräte / Serien
IG Plus 70-2, IG Plus 70-1, IG Plus 35-1, IG Plus 150-3, IG Plus 100-2, IG Plus 100-1
Gerät wird nicht gefunden
- Im Logger unter Konfiguration -> Nacherkennung den passenden Typ Wechselrichter und den Treiber
FroniusSolarnet auswählen.
- RS422-Sende- und Empfangspaare, Polarität, Schirm und Topologie gegen den Herstelleranschlussplan prüfen. TX und RX müssen passend gekreuzt angeschlossen sein.
- Jede Kommunikationsadresse nur einmal vergeben. Die Adresse muss im Gerät und im Logger identisch eingetragen sein.
- Baudrate, Parität und Stopbits im Gerät und im Logger identisch setzen. Abweichende Werkseinstellungen je Firmware beachten.
- Terminierung und freie Anschlüsse nach Herstellerangabe ausführen; insbesondere bei SolarNet die vorgeschriebene Ring- bzw. Abschlusskonfiguration beachten.
- Nach jeder Änderung an Geräteadresse, COM-Port oder seriellen Schnittstellenparametern die Nacherkennung erneut ausführen.
Werte fehlen oder sind unplausibel
- Im Menü Diagnose -> Status prüfen, ob Kommunikationsstatus, Seriennummer und aktuelle Leistung plausibel angezeigt werden.
- AC-Leistung, DC-Werte, Gerätestatus und Tages-/Gesamtertrag gegen Display, Weboberfläche oder Herstellerportal prüfen.
- Bei mehreren Geräten kontrollieren, ob jede Kommunikationsadresse zum richtigen physikalischen Wechselrichter gehört.
- Wenn Werte fehlen, die Registertabelle und Firmwarefreigabe der konkreten Geräteserie prüfen. Maßgeblich ist immer die Dokumentation des tatsächlich verbauten Geräts.
Schreiben und Regeln prüfen
- Schreibzugriff, externe Steuerung oder Remote-Control-Freigabe im Gerät aktivieren, sofern der Hersteller das verlangt.
- Vor aktiven Vorgaben prüfen, ob lokale Bedienung, Herstellerportal, Direktvermarkter, EVU-Profil oder Fernwirkanbindung denselben Sollwert überschreibt.
- Für Wirkleistungsbegrenzung die Menüs Konfiguration -> Leistungsreduzierung PV, Direktvermarktung und Fernwirkkonfiguration gemeinsam prüfen.
- Für Blindleistung zusätzlich Konfiguration -> Blindleistung PV und das vom Netzbetreiber geforderte Verfahren beachten.
- Regelbefehle nur testen, wenn Anlagenbetreiber, Netzvorgaben und Sicherheitsbedingungen das zulassen.
Vor Ort prüfen
- Exaktes Gerätemodell, Firmwarestand, Kommunikationskarte/Dongle und verwendete Schnittstelle dokumentieren.
- Geräte- bzw. Herstellerunterlagen zu Fronius prüfen: Installationshandbuch, Kommunikationshandbuch und Registerliste müssen zur Serie und Firmware passen.
- Spannungsversorgung, Link-LEDs, Busabschluss, Klemmenbelegung und Schirmung direkt am Schaltschrank prüfen.
- Bei mehreren Geräten eine Geräteliste mit Adresse, IP, Seriennummer und physikalischem Einbauort erstellen.
Im Logger prüfen
- Konfiguration sichern, bevor Adressen, Schnittstellen oder Regelprofile geändert werden.
- COM-Port bzw. Netzwerkport darf nicht durch einen anderen Treiber mit abweichenden Parametern blockiert sein.
- Nach der Nacherkennung die Diagnose öffnen und prüfen, ob Status, Zeitstempel und Werte aktualisiert werden.
- Bei unklaren Fehlern Logbuch, Kommunikationszähler und letzte Änderung im Projekt prüfen.