SMAHomeManagerMeter_ETH (Ethernet)
Einbindung des SMA Sunny Home Manager 2.0 als Netz- und Energiemessquelle in PLEXLOG.
SMA SMAHomeManagerMeter_ETH Sunny Home Manager 2.0 SHM 2.0 Zähler Netzmessung Modbus TCP Port 502 Unit-ID 1 2
- Gerätetyp
- Zähler / Netzanalyse
- Protokoll
- Modbus TCP
- Treibername in PLEXLOG
SMAHomeManagerMeter_ETH
- Schnittstelle
- Ethernet
- COM-Parameter
Nicht erforderlich – die Kommunikation erfolgt über Ethernet.
- Geräteanschluss
- Sunny Home Manager und PLEXLOG per Ethernet in gegenseitig erreichbare Netze einbinden.
- Die Modbus-Serverfunktion des Sunny Home Manager aktivieren. Der PLEXLOG Treiber kommuniziert über TCP-Port 502.
- Der Treiber verwendet intern Unit-ID 1 zur Identifikation und Unit-ID 2 für die Anlagenmesswerte. Diese Zuordnung nicht durch eine abweichende manuelle Unit-ID ersetzen.
Ausgelesene Werte
- Anlagenstatus, Netzbezug, Netzeinspeisung sowie bezogene und eingespeiste Energie werden ausgelesen.
- Die in PLEXLOG angezeigte Wirkleistung wird als Netzbezug minus Netzeinspeisung gebildet. Vorzeichen am realen Netzanschlusspunkt prüfen.
Unterstütztes Gerät
SMA Sunny Home Manager 2.0 mit aktivierter Modbus-Serverfunktion
Gerät wird nicht gefunden
- Im Logger unter Konfiguration -> Nacherkennung den passenden Typ Zaehler / Netzanalysegeraet und den Treiber
SMAHomeManagerMeter_ETH auswählen.
- IP-Adresse, Subnetzmaske und Gateway prüfen. PLEXLOG und Gerät müssen sich gegenseitig im Netzwerk erreichen können.
- Modbus TCP bzw. die Netzwerkschnittstelle am Gerät aktivieren und den TCP-Port nach Geräteseite bzw. Herstellerdokumentation prüfen.
- Doppelte IP-Adressen, VLAN-Trennung, Firewall-Regeln und gesperrte TCP-Verbindungen ausschließen.
- Nach jeder Änderung an IP-Adresse, Port oder Netzwerkparametern die Nacherkennung erneut ausführen.
Werte fehlen oder sind unplausibel
- Im Menü Diagnose -> Status prüfen, ob Kommunikationsstatus, Seriennummer und aktuelle Leistung plausibel angezeigt werden.
- Stromwandler-/Spannungswandlerfaktoren, Phasenreihenfolge und Zählrichtung prüfen. Falsche Wandlerfaktoren führen zu konstant falschen Leistungen und Energien.
- Bei Vorzeichenfehlern Einspeisung und Bezug gegen das Portal bzw. gegen eine Vor-Ort-Messung abgleichen.
- Wenn Werte fehlen, die Registertabelle und Firmwarefreigabe der konkreten Geräteserie prüfen. Maßgeblich ist immer die Dokumentation des tatsächlich verbauten Geräts.
Schreiben und Regeln prüfen
- Dieser Gerätetyp liefert in der Regel Mess- oder Statuswerte. Aktive Regelbefehle werden hier normalerweise nicht erwartet.
- Wenn ein Wert als Führungsgröße verwendet wird, die Zuordnung in Leistungsreduzierung, Blindleistung, Direktvermarktung oder SmartEnergy prüfen.
Vor Ort prüfen
- Exaktes Gerätemodell, Firmwarestand, Kommunikationskarte/Dongle und verwendete Schnittstelle dokumentieren.
- Spannungsversorgung, Link-LEDs, Busabschluss, Klemmenbelegung und Schirmung direkt am Schaltschrank prüfen.
- Bei mehreren Geräten eine Geräteliste mit Adresse, IP, Seriennummer und physikalischem Einbauort erstellen.
Im Logger prüfen
- Konfiguration sichern, bevor Adressen, Schnittstellen oder Regelprofile geändert werden.
- COM-Port bzw. Netzwerkport darf nicht durch einen anderen Treiber mit abweichenden Parametern blockiert sein.
- Nach der Nacherkennung die Diagnose öffnen und prüfen, ob Status, Zeitstempel und Werte aktualisiert werden.
- Bei unklaren Fehlern Logbuch, Kommunikationszähler und letzte Änderung im Projekt prüfen.