SDM630_ETH (Ethernet)
SDM630 ETH SDM630-TCP Eastron Zähler Smart Meter Netzanalyse Ethernet LAN Modbus TCP Port 502 Unit-ID
- Gerätetyp
- Zähler / Netzanalyse
- Protokoll
- Modbus TCP
- Treibername in PLEXLOG
SDM630_ETH
- Schnittstelle
- Ethernet
- COM-Parameter
Nicht erforderlich – die Kommunikation erfolgt über Ethernet.
- Geräteanschluss
- SDM630-TCP und PLEXLOG per Ethernet in ein gegenseitig erreichbares Netzwerk einbinden.
- Dem Zähler eine feste IP-Adresse geben oder eine dauerhafte DHCP-Zuordnung verwenden.
- Modbus TCP muss auf Port 502 erreichbar sein.
Einstellungen am Zähler
- IP-Adresse, Subnetzmaske und Gateway passend zum Anlagennetz konfigurieren.
- Modbus TCP aktivieren und die Modbus-Knotenadresse kontrollieren. Laut Hersteller ist der zulässige Bereich 1 bis 247; Werkseinstellung ist 1.
- Nach einer Änderung der Netzwerk-Knotenadresse den vom Hersteller geforderten Neustart ausführen.
Einrichtung in PLEXLOG
- Netzwerkparameter des Loggers kontrollieren.
- Unter Konfiguration -> Nacherkennung den Typ Zähler und den Treiber
SDM630_ETH wählen.
- Die zum Zähler gehörende IP-Adresse beziehungsweise Adressierung verwenden und die Nacherkennung starten.
- Anschließend unter Diagnose -> Status Leistung, Spannungen, Ströme, Frequenz und Blindleistung auf Plausibilität prüfen.
Zu beachten
- Der Treiber liest Modbus-Eingangsregister. Portweiterleitungen ins Internet sind für den lokalen Loggerbetrieb nicht erforderlich und sollten nicht eingerichtet werden.
- Bei Wandlerzählern müssen Wandlerverhältnis, Phasenfolge und Einbaurichtung vor der Bewertung der Messwerte stimmen.
- Import- und Exportenergie werden vom aktuellen Treiber nicht als eigene Energiewerte ausgegeben; für den Support sind deshalb vor allem die Momentanwerte zu prüfen.
Unterstützte Geräte / Serien
Eastron SDM630-TCP; konkrete Hardware- und Firmwarevariante vor der Inbetriebnahme prüfen.
Gerät wird nicht gefunden
- Im Logger unter Konfiguration -> Nacherkennung den passenden Typ Zaehler / Netzanalysegeraet und den Treiber
SDM630_ETH auswählen.
- IP-Adresse, Subnetzmaske und Gateway prüfen. PLEXLOG und Gerät müssen sich gegenseitig im Netzwerk erreichen können.
- Modbus TCP bzw. die Netzwerkschnittstelle am Gerät aktivieren und den TCP-Port nach Geräteseite bzw. Herstellerdokumentation prüfen.
- Doppelte IP-Adressen, VLAN-Trennung, Firewall-Regeln und gesperrte TCP-Verbindungen ausschließen.
- Nach jeder Änderung an IP-Adresse, Port oder Netzwerkparametern die Nacherkennung erneut ausführen.
Werte fehlen oder sind unplausibel
- Im Menü Diagnose -> Status prüfen, ob Kommunikationsstatus, Seriennummer und aktuelle Leistung plausibel angezeigt werden.
- Stromwandler-/Spannungswandlerfaktoren, Phasenreihenfolge und Zählrichtung prüfen. Falsche Wandlerfaktoren führen zu konstant falschen Leistungen und Energien.
- Bei Vorzeichenfehlern Einspeisung und Bezug gegen das Portal bzw. gegen eine Vor-Ort-Messung abgleichen.
- Wenn Werte fehlen, die Registertabelle und Firmwarefreigabe der konkreten Geräteserie prüfen. Maßgeblich ist immer die Dokumentation des tatsächlich verbauten Geräts.
Schreiben und Regeln prüfen
- Dieser Gerätetyp liefert in der Regel Mess- oder Statuswerte. Aktive Regelbefehle werden hier normalerweise nicht erwartet.
- Wenn ein Wert als Führungsgröße verwendet wird, die Zuordnung in Leistungsreduzierung, Blindleistung, Direktvermarktung oder SmartEnergy prüfen.
Vor Ort prüfen
- Exaktes Gerätemodell, Firmwarestand, Kommunikationskarte/Dongle und verwendete Schnittstelle dokumentieren.
- Geräte- bzw. Herstellerunterlagen zu Eastron prüfen: Installationshandbuch, Kommunikationshandbuch und Registerliste müssen zur Serie und Firmware passen.
- Spannungsversorgung, Link-LEDs, Busabschluss, Klemmenbelegung und Schirmung direkt am Schaltschrank prüfen.
- Bei mehreren Geräten eine Geräteliste mit Adresse, IP, Seriennummer und physikalischem Einbauort erstellen.
Im Logger prüfen
- Konfiguration sichern, bevor Adressen, Schnittstellen oder Regelprofile geändert werden.
- COM-Port bzw. Netzwerkport darf nicht durch einen anderen Treiber mit abweichenden Parametern blockiert sein.
- Nach der Nacherkennung die Diagnose öffnen und prüfen, ob Status, Zeitstempel und Werte aktualisiert werden.
- Bei unklaren Fehlern Logbuch, Kommunikationszähler und letzte Änderung im Projekt prüfen.