CellPowerESS_ETH (Ethernet)
Einbindung eines CellPower Energiespeichers über Modbus TCP.
CellPower CellPowerESS_ETH ESS Speicher Batterie Modbus TCP Port 502 IP-Adresse Ladezustand Wirkleistung Blindleistung
- Gerätetyp
- Speicher / ESS
- Protokoll
- Modbus TCP
- Treibername in PLEXLOG
CellPowerESS_ETH
- Schnittstelle
- Ethernet
- COM-Parameter
Nicht erforderlich – die Kommunikation erfolgt über Ethernet.
- Geräteanschluss
- Der Treiber bildet die Ziel-IP aus den ersten drei Oktetten der Logger-IP und der eingetragenen Geräteadresse als letztem Oktett.
- Beispiel: Befindet sich der Logger im Netz
192.168.10.x und das ESS hat 192.168.10.45, wird als Geräteadresse 45 verwendet.
- Logger und ESS müssen daher im selben /24-Adressbereich liegen. TCP-Port 502 muss erreichbar sein.
Messung und Regelung
- Der Treiber liest unter anderem Ladezustand, Wirk- und Blindleistung, Nennkapazität, verfügbare Lade-/Entladeleistung, verfügbare Kapazität und Status.
- Wirkleistung kann geschrieben werden. Blindleistungs-Schreiben ist im aktuellen Treiber nicht aktiv umgesetzt.
- Vor einer Freigabe der Speicherregelung Vorzeichen, Leistungsgrenzen und lokale Betriebsart mit dem CellPower-System abgleichen.
Unterstützte Modelle
Im Treiber ist keine auslesbare Modellkennung hinterlegt. Freigabe deshalb vor Einsatz anhand der projektspezifischen CellPower-Registerliste prüfen.
Gerät wird nicht gefunden
- Im Logger unter Konfiguration -> Nacherkennung den passenden Typ Speicher / ESS und den Treiber
CellPowerESS_ETH auswählen.
- IP-Adresse, Subnetzmaske und Gateway prüfen. PLEXLOG und Gerät müssen sich gegenseitig im Netzwerk erreichen können.
- Modbus TCP bzw. die Netzwerkschnittstelle am Gerät aktivieren und den TCP-Port nach Geräteseite bzw. Herstellerdokumentation prüfen.
- Doppelte IP-Adressen, VLAN-Trennung, Firewall-Regeln und gesperrte TCP-Verbindungen ausschließen.
- Nach jeder Änderung an IP-Adresse, Port oder Netzwerkparametern die Nacherkennung erneut ausführen.
Werte fehlen oder sind unplausibel
- Im Menü Diagnose -> Status prüfen, ob Kommunikationsstatus, Seriennummer und aktuelle Leistung plausibel angezeigt werden.
- SOC, Lade-/Entladeleistung, Betriebsmodus und verfügbare Batterieleistung gegen Herstellerportal oder BMS-Anzeige prüfen.
- Vorzeichen für Laden und Entladen projektbezogen prüfen; je Hersteller können Messrichtung und Registerbelegung abweichen.
- Wenn Werte fehlen, die Registertabelle und Firmwarefreigabe der konkreten Geräteserie prüfen. Maßgeblich ist immer die Dokumentation des tatsächlich verbauten Geräts.
Schreiben und Regeln prüfen
- Schreibzugriff, externe Steuerung oder Remote-Control-Freigabe im Gerät aktivieren, sofern der Hersteller das verlangt.
- Vor aktiven Vorgaben prüfen, ob lokale Bedienung, Herstellerportal, Direktvermarkter, EVU-Profil oder Fernwirkanbindung denselben Sollwert überschreibt.
- Für Speicher zusätzlich Mindest-/Maximal-SOC, Betriebsmodus, Ladefreigabe und externe EMS-Steuerung prüfen.
- Regelbefehle nur testen, wenn Anlagenbetreiber, Netzvorgaben und Sicherheitsbedingungen das zulassen.
Vor Ort prüfen
- Exaktes Gerätemodell, Firmwarestand, Kommunikationskarte/Dongle und verwendete Schnittstelle dokumentieren.
- Spannungsversorgung, Link-LEDs, Busabschluss, Klemmenbelegung und Schirmung direkt am Schaltschrank prüfen.
- Bei mehreren Geräten eine Geräteliste mit Adresse, IP, Seriennummer und physikalischem Einbauort erstellen.
Im Logger prüfen
- Konfiguration sichern, bevor Adressen, Schnittstellen oder Regelprofile geändert werden.
- COM-Port bzw. Netzwerkport darf nicht durch einen anderen Treiber mit abweichenden Parametern blockiert sein.
- Nach der Nacherkennung die Diagnose öffnen und prüfen, ob Status, Zeitstempel und Werte aktualisiert werden.
- Bei unklaren Fehlern Logbuch, Kommunikationszähler und letzte Änderung im Projekt prüfen.