AlphaESSStorage_ETH (Ethernet)
Anschluss und Parametrierung für den PLEXLOG Treiber AlphaESSStorage_ETH.
- Gerätetyp
- Batteriespeicher
- Treiber
AlphaESSStorage_ETH
- Schnittstelle
- Ethernet
- Protokoll
- ModBusTCP / TCP-Port 502
- Unterstützte Geräte / Serien
- Keine konkrete Modellliste auf der Seite hinterlegt; Zuordnung über Treibername AlphaESSStorage_ETH und Herstellerdokumentation prüfen.
- PLEXLOG Auswahl
- Konfiguration -> Nacherkennung -> Typ = Speicher -> Treiber = AlphaESSStorage_ETH
Geräteanschluss
- Batteriespeicher ins lokale Netzwerk einbinden.
- PLEXLOG und Batteriespeicher müssen im selben Netzwerk erreichbar sein.
Geräteanschluss Adressierung Batteriespeicher
feste IP-Adresse vergeben oder DHCP-Reservierung im Netzwerk einrichten.
weitere Einstellungen
ModBusTCP (Port: 502) aktivieren.
Einstellungen in PLEXLOG
- Treiber
AlphaESSStorage_ETH auswählen.
Besonderheiten
- Der Treiber wird im Betriebsmodus Batteriespeicher verwendet.
- Treiberklasse:
AlphaEssHybridInverterReflectionModbusDriver.
- Quelle im Projekt:
DriverCollection/Vendor/AlphaEssInverterDriver/AlphaEssHybridInverterReflectionModbusDriver.cs.
- Unterstützte Geräteserie vor Anschluss gegen Herstellerhandbuch und PLEXLOG-Kompatibilität prüfen.
FAQ
- Wenn das Gerät nicht gefunden wird, IP-Adresse, Port, Netzwerksegment und aktivierten Dienst prüfen.
- Menüpfade können je Gerät und Firmware abweichen. Kommunikationsparameter nach Herstellerhandbuch einstellen.
Gerät wird nicht gefunden
- Im Logger unter Konfiguration -> Nacherkennung den passenden Typ Speicher / ESS und den Treiber
AlphaESSStorage_ETH auswählen.
- IP-Adresse, Subnetzmaske und Gateway prüfen. PLEXLOG und Gerät müssen sich gegenseitig im Netzwerk erreichen können.
- Modbus TCP bzw. die Netzwerkschnittstelle am Gerät aktivieren und den TCP-Port prüfen. Erwarteter Port laut Seite: 502.
- Doppelte IP-Adressen, VLAN-Trennung, Firewall-Regeln und gesperrte TCP-Verbindungen ausschließen.
- Nach jeder Änderung an IP-Adresse, Port oder Netzwerkparametern die Nacherkennung erneut ausführen.
Werte fehlen oder sind unplausibel
- Im Menü Diagnose -> Status prüfen, ob Kommunikationsstatus, Seriennummer und aktuelle Leistung plausibel angezeigt werden.
- SOC, Lade-/Entladeleistung, Betriebsmodus und verfügbare Batterieleistung gegen Herstellerportal oder BMS-Anzeige prüfen.
- Vorzeichen für Laden und Entladen projektbezogen prüfen; je Hersteller können Messrichtung und Registerbelegung abweichen.
- Wenn Werte fehlen, die Registertabelle und Firmwarefreigabe der konkreten Geräteserie prüfen. Maßgeblich ist immer die Dokumentation des tatsächlich verbauten Geräts.
Schreiben und Regeln prüfen
- Schreibzugriff, externe Steuerung oder Remote-Control-Freigabe im Gerät aktivieren, sofern der Hersteller das verlangt.
- Vor aktiven Vorgaben prüfen, ob lokale Bedienung, Herstellerportal, Direktvermarkter, EVU-Profil oder Fernwirkanbindung denselben Sollwert überschreibt.
- Für Speicher zusätzlich Mindest-/Maximal-SOC, Betriebsmodus, Ladefreigabe und externe EMS-Steuerung prüfen.
- Regelbefehle nur testen, wenn Anlagenbetreiber, Netzvorgaben und Sicherheitsbedingungen das zulassen.
Vor Ort prüfen
- Exaktes Gerätemodell, Firmwarestand, Kommunikationskarte/Dongle und verwendete Schnittstelle dokumentieren.
- Geräte- bzw. Herstellerunterlagen zu AlphaESS prüfen: Installationshandbuch, Kommunikationshandbuch und Registerliste müssen zur Serie und Firmware passen.
- Spannungsversorgung, Link-LEDs, Busabschluss, Klemmenbelegung und Schirmung direkt am Schaltschrank prüfen.
- Bei mehreren Geräten eine Geräteliste mit Adresse, IP, Seriennummer und physikalischem Einbauort erstellen.
Im Logger prüfen
- Konfiguration sichern, bevor Adressen, Schnittstellen oder Regelprofile geändert werden.
- COM-Port bzw. Netzwerkport darf nicht durch einen anderen Treiber mit abweichenden Parametern blockiert sein.
- Nach der Nacherkennung die Diagnose öffnen und prüfen, ob Status, Zeitstempel und Werte aktualisiert werden.
- Bei unklaren Fehlern Logbuch, Kommunikationszähler und letzte Änderung im Projekt prüfen.