Der PLEXLOG überträgt nicht
← Zurück zur Übersicht- Datum im Display prüfen: Ein falsches Datum in der Fußleiste kann auf eine fehlende Internetverbindung hinweisen.
- IP-Adresse prüfen: Bei
0.0.0.0besteht keine Netzwerkverbindung. Eine andere IP-Adresse allein bestätigt noch keinen Internetzugang. - Internet über dasselbe Kabel testen: Das LAN-Kabel vom PLEXLOG abziehen, an einen Laptop anschließen und eine Website aufrufen.
- LAN-Port kontrollieren: Der linke Anschluss ist für die Internetverbindung vorgesehen. Der rechte Anschluss wird bei Großanlagen in der Mittelspannung für IEC-104-Fernwirktechnik verwendet.
Eine Komponente wird nicht gefunden
← Zurück zur Übersicht- Verkabelung und Versorgung prüfen: Bei RS485 auf vertauschte Plus- und Minusleitungen achten. Bei Ethernet müssen Router oder Switch und die Komponente verbunden sein. Stromversorgung und gemeinsames Netzwerk kontrollieren.
- Kommunikation aktivieren: Modbus TCP oder Modbus RTU muss in den Kommunikationseinstellungen des Geräts freigeschaltet sein. Bei KEBA wird im Video beispielhaft der DIP-Schalter 1.3 genannt.
- Treiber prüfen: Den zur Schnittstelle und zum Gerät passenden Herstellertreiber verwenden.
ETHkennzeichnet Ethernet-Treiber; Zahlen bei seriellen Treibern können auf die verwendete Baudrate hinweisen. - Bus und Netzwerk prüfen: RS485-Schirmung, Erdung und Abschlusswiderstand kontrollieren. Bei Ethernet Firmwarestand, Firewall-Regeln und HTTPS-Port 443 prüfen.
- Gerät neu starten: Falls vom Hersteller vorgesehen, die Komponente vollständig neu starten. Auch Router und Repeater können die Kommunikation blockieren.
- Adresse kontrollieren: Die Geräteadresse kann in der Nacherkennung manuell in die Adressliste eingetragen werden.
Der Zähler zeigt keine oder falsche Werte
← Zurück zur Übersicht- Einbaurichtung kontrollieren: Ein falsch herum eingebauter Zähler kann falsche Vorzeichen oder Werte verursachen.
- Wandler prüfen: Alle drei Klappwandler müssen gleich ausgerichtet sein. Bei Wandlerzählern auch den korrekten Spannungsabgriff kontrollieren.
- PAC-Faktor prüfen: Im Video wird
1000als Standardwert genannt. Ein Wert von0ist eine mögliche Fehlerquelle. Für einen umgekehrt eingebauten Zähler wird-1000als mögliche Einstellung genannt. - Leistungseintrag kontrollieren: Am Zähler nur dann eine Leistung eintragen, wenn er als Ertragszähler ohne Wechselrichterverknüpfung genutzt wird.
- Zählertyp prüfen: Der konfigurierte Typ muss zur Aufgabe und zum Messpunkt des Zählers passen.
Smart-Meter-Werte fehlen oder passen nicht
← Zurück zur Übersicht- Rolle und Messpunkt prüfen: Kontrollieren, ob der Zähler als Übergabezähler definiert und am vorgesehenen Messpunkt installiert ist.
- Herstellervorgaben beachten: Installation und Einbindung des Smart Meters eines Hybridwechselrichters müssen den Vorgaben des Herstellers entsprechen.
- Treiber auswählen: Für Hybridwechselrichter wird häufig
ExternalVirtualMeter_ETHverwendet. Im Video wirdFSPMeter über Dualboxals Ausnahme genannt. - Ausleseweg berücksichtigen: PLEXLOG liest die Smart-Meter-Werte in diesem Zusammenhang über den Hybridwechselrichter aus.
- Verzögerungen einordnen: Smart Meter von Batteriespeichern und Hybridwechselrichtern sind für das Batteriemanagement ausgelegt. Verzögerungen und Abweichungen sind deshalb möglich.
SmartEnergy schaltet bei Überschuss nicht ein
← Zurück zur Übersicht- Mindestleistung prüfen: Der vorhandene Überschuss muss mindestens die benötigte Einschaltleistung erreichen.
- Wallbox berücksichtigen: Das Video nennt in der Regel 6 A je Phase. Bei drei Phasen entspricht das ungefähr 4.140 W Mindestleistung.
- Profil aktivieren: In der Konfiguration der Komponente kontrollieren, ob das Profil auf dem PLEXLOG eingeschaltet ist.
- Verbraucherzustand prüfen: Bei Wärmepumpe oder Heizstab kann die maximale Temperatur bereits erreicht sein.
- Schaltschwellen kontrollieren: Ein- und Ausschaltkriterien dürfen nicht zu dicht beieinanderliegen und müssen erreichbar sein.
- Messpunkt auswählen: Für die Überschussermittlung muss der richtige Zähler hinterlegt sein, in der Regel der Übergabezähler.
Die Anlage setzt keine Leistungsreduzierung um
← Zurück zur Übersicht- Schnittstellen aktivieren: Prüfen, ob die Wechselrichterschnittstellen freigeschaltet sind. Für die PLEXLOG-Schnittstellen D bis F nennt das Video eine Aktivierung durch das PLEXLOG-Team.
- Funkrundsteuerempfänger konfigurieren: Die im PLEXLOG hinterlegten Reduzierungsstufen kontrollieren.
- Verhalten bei 0 % prüfen: Manche Wechselrichter setzen eine dynamische Vorgabe von 0 % nicht um. Im Video wird als gerätespezifischer Ansatz eine negative Vorgabe, beispielsweise -1 %, genannt.
- Master-Slave-Zuordnung prüfen: Die Reduzierung wird am Master eingestellt; am Slave muss der Slave-Modus aktiviert sein.
Eine Komponente ist plötzlich offline
← Zurück zur Übersicht- IP-Adresse vergleichen: Ohne feste IP-Adresse kann die Komponente eine neue Adresse erhalten haben, beispielsweise nach dem Zurücksetzen oder Austausch eines Routers.
- Modbus-Adresse prüfen: Nach einem Firmwareupdate kann die bisherige Adresse verloren gegangen sein.
- Kommunikationsmodul prüfen: Kommunikationskarte oder Kommunikationsmodul können hängen. Das Gerät nach Herstellervorgabe neu starten.
- Betriebszustand ansehen: Möglicherweise befindet sich das Gerät lediglich im Standby.
Der Ladezustand (SOC) wird nicht angezeigt
← Zurück zur Übersicht- Hybrid-Einstellung aktivieren: Unter Konfiguration den Wechselrichter aufrufen, Hybrid auswählen und speichern.
- Einrichtung prüfen: Die Konfiguration des Hybridsystems Schritt für Schritt kontrollieren.
- Installation kontrollieren: Die Anlage muss nach den Vorgaben des Herstellers installiert sein.
Additional Virtual Meter
← Zurück zur ÜbersichtDer Additional Virtual Meter ist ein virtueller Zähler im EnergyManager. Er stellt Messwerte, die ein bereits eingebundenes Gerät liefert, als eigenen Zähler zur Verfügung. Dafür ist kein zusätzlicher physischer Zähler erforderlich.
Beispiel: Ein Batteriespeicher liefert neben seinen Batteriedaten auch die Messwerte seines angeschlossenen Netzzählers. Über den Additional Virtual Meter kann dieser Netzzähler im EnergyManager als eigener Zähler verwendet werden.
Welche Messwerte verfügbar sind, hängt vom Gerät und dessen Treiber ab. Der virtuelle Zähler erzeugt keine zusätzlichen Messungen.
Welche Zähler stehen zur Verfügung?
Der EnergyManager unterscheidet die Messwertquellen eines Geräts über Unteradressen:
| Unteradresse | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | AC-Messwerte des Geräts selbst, beispielsweise eines Wechselrichters oder Speichers |
| 2 | Messwerte des vom Gerät bereitgestellten Netzzählers |
| 3 und höher | Weitere Messwertquellen, die der jeweilige Treiber bereitstellt |
Nicht jedes Gerät stellt alle diese Quellen bereit. Auch der Umfang der Werte, etwa Gesamtleistung, Phasenleistungen, Spannungen oder Ströme, ist vom Treiber abhängig.
So richtest du den Zähler ein
- Zuerst das Quellgerät einrichten.
Der Wechselrichter, Speicher oder ein anderes unterstütztes Gerät muss im EnergyManager eingebunden sein und erfolgreich ausgelesen werden. - AdditionalVirtualMeter als Zählertreiber auswählen.
Der Treiber ist in den Zählerlisten der Ethernet-/Netzwerkkonfiguration enthalten. Seine Messwerte liest er intern aus dem EnergyManager; er benötigt keine eigene Verbindung zum physischen Zähler. - Die Gerätesuche ausführen.
Die Suche liefert die intern bereits registrierten zusätzlichen Zähler. Daher sollte das Quellgerät zuvor erfolgreich Daten geliefert haben. - Die gewünschte Quelle anhand ihrer Adresse auswählen.
Die Adresse enthält den Anschluss des Quellgeräts, dessen Geräteadresse und die Unteradresse der Messwertquelle. - Den Zähler passend benennen und zuordnen.
Verwende einen eindeutigen Namen wie „Netzzähler über Speicher“. Prüfe anschließend, ob Leistung, Vorzeichen und Zuordnung zum tatsächlichen Energiefluss passen.
Wie ist die Adresse aufgebaut?
Die virtuelle Zähleradresse wird so berechnet:
Portnummer × 100.000.000 + Geräteadresse × 100 + Unteradresse
Dabei bezeichnet die Portnummer den internen COM-Anschluss des Quellgeräts.
Beispiel: Ein Gerät ist unter COM02 mit der Geräteadresse 5 eingebunden:
| Gewünschte Quelle | Virtuelle Zähleradresse |
|---|---|
| Gerätemessung, Unteradresse 1 | 200000501 |
| Netzmessung, Unteradresse 2 | 200000502 |
| Erster zusätzlicher Zähler, Unteradresse 3 | 200000503 |
Die virtuelle Adresse ist also nicht die ursprüngliche Geräteadresse. Für eine eindeutige Einzelmessung müssen Portnummer, Geräteadresse und Unteradresse korrekt angegeben sein.
Was solltest du im Betrieb beachten?
- Die Daten hängen vom Quellgerät ab. Ohne dessen regelmäßige Aktualisierung liefert auch der virtuelle Zähler keine aktuellen Messwerte.
- Einzelmesswerte gelten nach 60 Sekunden ohne Aktualisierung als ungültig. Bei Sammeladressen werden ungültige Quellen ausgelassen; dadurch kann die Summe unvollständig sein.
- 0 W beweist keine funktionierende Messung. Der Treiber kann fehlende oder ungültige Leistungswerte ebenfalls als 0 zurückgeben.
- Doppelte Erfassung vermeiden. Wird dieselbe Messung bereits anderweitig berücksichtigt, kann eine zusätzliche Einbindung die Energiebilanz verfälschen.