SiRS485_19200C (RS485)
Anschluss eines Einstrahlungs- und Umweltsensors mit 19200 Baud am vorgesehenen Sensoranschluss des PLEXLOG.
SiRS485_19200C Si-RS485 Einstrahlungssensor Pyranometer Modbus RTU 19200 8N1 Zelltemperatur Außentemperatur Wind
- Gerätetyp
- Sensorik
- Protokoll
- Modbus RTU
- Treibername in PLEXLOG
SiRS485_19200C
- Schnittstelle
- RS485
- COM-Parameter
19200 Baud, 8 Datenbits, keine Parität, 1 Stopbit (8N1)
- Geräteanschluss
- RS485 A/D+ und B/D- entsprechend dem Sensorhandbuch anschließen; Schirm und Bezugspotential nach Anlagenkonzept ausführen.
- Jede Modbus-Adresse nur einmal vergeben und den letzten Teilnehmer am physikalischen Busende nach Herstellervorgabe terminieren.
- Der C-Treiber nutzt den für diese Sensorvariante vorgesehenen Loggeranschluss. Die tatsächliche COM-Zuordnung hängt von der PLEXLOG Hardwareversion ab.
Sensorparameter
- Sensor auf 19200 Baud, 8N1 und Modbus RTU einstellen.
- Der Treiber unterstützt die im Code berücksichtigten Registervarianten mit Funktionscode 04 sowie eine alternative Sensorvariante mit Funktionscode 03.
Gerät wird nicht gefunden
- Im Logger unter Konfiguration -> Nacherkennung den passenden Typ Sensor und den Treiber
SiRS485_19200C auswählen.
- RS485 A/B, Schirm und Bus-Topologie prüfen. Bei fehlender Antwort A und B kontrolliert gegen den Herstelleranschlussplan abgleichen.
- Jede Busadresse nur einmal vergeben. Die Adresse muss im Gerät und im Logger identisch eingetragen sein.
- Baudrate, Parität und Stopbits im Gerät und im Logger identisch setzen. Abweichende Werkseinstellungen je Firmware beachten.
- Terminierung nur an den physikalischen Busenden setzen; Sternverdrahtungen und lange Stichleitungen vermeiden.
- Nach jeder Änderung an Geräteadresse, COM-Port oder seriellen Schnittstellenparametern die Nacherkennung erneut ausführen.
Werte fehlen oder sind unplausibel
- Im Menü Diagnose -> Status prüfen, ob Kommunikationsstatus, Seriennummer und aktuelle Leistung plausibel angezeigt werden.
- Messwerte gegen Display, Weboberfläche, Herstellerdiagnose oder eine unabhängige Messung abgleichen.
- Wenn Werte fehlen, die Registertabelle und Firmwarefreigabe der konkreten Geräteserie prüfen. Maßgeblich ist immer die Dokumentation des tatsächlich verbauten Geräts.
Schreiben und Regeln prüfen
- Dieser Gerätetyp liefert in der Regel Mess- oder Statuswerte. Aktive Regelbefehle werden hier normalerweise nicht erwartet.
- Wenn ein Wert als Führungsgröße verwendet wird, die Zuordnung in Leistungsreduzierung, Blindleistung, Direktvermarktung oder SmartEnergy prüfen.
Vor Ort prüfen
- Exaktes Gerätemodell, Firmwarestand, Kommunikationskarte/Dongle und verwendete Schnittstelle dokumentieren.
- Geräte- bzw. Herstellerunterlagen zu IMT Technology prüfen: Installationshandbuch, Kommunikationshandbuch und Registerliste müssen zur Serie und Firmware passen.
- Spannungsversorgung, Link-LEDs, Busabschluss, Klemmenbelegung und Schirmung direkt am Schaltschrank prüfen.
- Bei mehreren Geräten eine Geräteliste mit Adresse, IP, Seriennummer und physikalischem Einbauort erstellen.
Im Logger prüfen
- Konfiguration sichern, bevor Adressen, Schnittstellen oder Regelprofile geändert werden.
- COM-Port bzw. Netzwerkport darf nicht durch einen anderen Treiber mit abweichenden Parametern blockiert sein.
- Nach der Nacherkennung die Diagnose öffnen und prüfen, ob Status, Zeitstempel und Werte aktualisiert werden.
- Bei unklaren Fehlern Logbuch, Kommunikationszähler und letzte Änderung im Projekt prüfen.