IEC60870_5_101 (RS485)
Anschluss und Parametrierung für den PLEXLOG Treiber IEC60870_5_101.
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- Gerätetyp
- I/O-Modul
- Treiber
IEC60870_5_101
- Schnittstelle
- RS485
- Protokoll
- ModBusRTU, IEC 60870
- Unterstützte Geräte / Serien
- Keine konkrete Modellliste auf der Seite hinterlegt; Zuordnung über Treibername IEC60870_5_101 und Herstellerdokumentation prüfen.
- PLEXLOG Auswahl
- Konfiguration -> Nacherkennung -> Typ = I/O -> Treiber = IEC60870_5_101
Geräteanschluss PLEXLOG Gerät
A+ RS485 A / D+ nach Projekt- oder Herstelleranschlussplan
B- RS485 B / D- nach Projekt- oder Herstelleranschlussplan
GND/Schirm nach Projekt- oder Herstelleranschlussplan anschließen, falls vorgesehen
Adressierung und Link-Layer-Parameter nach Vorgabe des Netzbetreibers bzw. Projektprofils einstellen.
Abschlusswiderstand/Terminierung
Terminieren des letzten Geräts nach Bedienungsanleitung des Herstellers.
COM Parameter
Baudrate: profilabhängig 9600 oder 19200, Datenbits: 8, Stopbits: 1, Parität: gerade
weitere Einstellungen
- In PLEXLOG den Treiber
IEC60870_5_101 auswählen.
- Das passende Projektprofil auswählen.
- Datenpunktliste und ASDU-/Link-Adressen nach Projektvorgabe einstellen.
Besonderheiten
- Der Treiber ist profilabhängig; die konkrete Datenpunktliste wird projektbezogen festgelegt.
- Im lokalen Treibercode sind mehrere IEC-101-Profile hinterlegt.
FAQ
- Wenn keine Kommunikation möglich ist, COM Parameter, Link-Adresse, ASDU-Adresse und Projektprofil prüfen.
Gerät wird nicht gefunden
- Im Logger unter Konfiguration -> Nacherkennung den passenden Typ I/O-Modul und den Treiber
IEC60870_5_101 auswählen.
- RS485 A/B, Schirm und Bus-Topologie prüfen. Bei fehlender Antwort A und B kontrolliert gegen den Herstelleranschlussplan abgleichen.
- Jede Busadresse nur einmal vergeben. Die Adresse muss im Gerät und im Logger identisch eingetragen sein.
- Baudrate, Parität und Stopbits im Gerät und im Logger identisch setzen. Abweichende Werkseinstellungen je Firmware beachten.
- Terminierung nur an den physikalischen Busenden setzen; Sternverdrahtungen und lange Stichleitungen vermeiden.
- Nach jeder Änderung an Geräteadresse, COM-Port oder seriellen Schnittstellenparametern die Nacherkennung erneut ausführen.
Werte fehlen oder sind unplausibel
- Im Menü Diagnose -> Status prüfen, ob Kommunikationsstatus, Seriennummer und aktuelle Leistung plausibel angezeigt werden.
- Messwerte gegen Display, Weboberfläche, Herstellerdiagnose oder eine unabhängige Messung abgleichen.
- Wenn Werte fehlen, die Registertabelle und Firmwarefreigabe der konkreten Geräteserie prüfen. Maßgeblich ist immer die Dokumentation des tatsächlich verbauten Geräts.
Schreiben und Regeln prüfen
- Schreibzugriff, externe Steuerung oder Remote-Control-Freigabe im Gerät aktivieren, sofern der Hersteller das verlangt.
- Vor aktiven Vorgaben prüfen, ob lokale Bedienung, Herstellerportal, Direktvermarkter, EVU-Profil oder Fernwirkanbindung denselben Sollwert überschreibt.
- Regelbefehle nur testen, wenn Anlagenbetreiber, Netzvorgaben und Sicherheitsbedingungen das zulassen.
Vor Ort prüfen
- Exaktes Gerätemodell, Firmwarestand, Kommunikationskarte/Dongle und verwendete Schnittstelle dokumentieren.
- Geräte- bzw. Herstellerunterlagen zu IEC prüfen: Installationshandbuch, Kommunikationshandbuch und Registerliste müssen zur Serie und Firmware passen.
- Spannungsversorgung, Link-LEDs, Busabschluss, Klemmenbelegung und Schirmung direkt am Schaltschrank prüfen.
- Bei mehreren Geräten eine Geräteliste mit Adresse, IP, Seriennummer und physikalischem Einbauort erstellen.
Im Logger prüfen
- Konfiguration sichern, bevor Adressen, Schnittstellen oder Regelprofile geändert werden.
- COM-Port bzw. Netzwerkport darf nicht durch einen anderen Treiber mit abweichenden Parametern blockiert sein.
- Nach der Nacherkennung die Diagnose öffnen und prüfen, ob Status, Zeitstempel und Werte aktualisiert werden.
- Bei unklaren Fehlern Logbuch, Kommunikationszähler und letzte Änderung im Projekt prüfen.