DachsMSR3 (RS485 + Ethernet)
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- Gerätetyp
- KWK / BHKW
- Protokoll
- SenerTec MSR3-Protokoll (RS485) + Modbus TCP
- Treibername in PLEXLOG
DachsMSR3
- Schnittstelle
- RS485 + Ethernet
- COM-Parameter
Für die Ethernet-Verbindung nicht erforderlich; serielle COM-Parameter sind nicht separat dokumentiert.
- Geräteanschluss
- Die primäre MSR3-Kommunikation über die serielle RS485-Verbindung herstellen.
- Für die zusätzlichen Modbus-TCP-Werte das MSR3-Gerät in dasselbe lokale Netzwerk wie PLEXLOG einbinden.
Geräteanschluss Adressierung KWK
Eine eindeutige serielle Geräteadresse und für den Ethernet-Zugriff eine feste IP-Adresse vergeben.
weitere Einstellungen
Serielle MSR3-Kommunikation und Modbus TCP auf Port 502 nach Herstellerangabe aktivieren. Beide Verbindungen werden vom Treiber verwendet.
Einstellungen im KWK
- In PLEXLOG den Treiber
DachsMSR3 auswählen.
- Kommunikationsschnittstelle am KWK-Gerät aktivieren und Parameter passend zur PLEXLOG-Konfiguration setzen.
Besonderheiten
- Der Treiber liefert folgende Produktnummern:
MSR3.
- Der Treiber liefert folgende Modellbezeichnungen:
MSR3.
- Unterstützte Geräteserie vor Anschluss gegen Herstellerhandbuch und PLEXLOG-Kompatibilität prüfen.
FAQ
- Wenn das Gerät nicht gefunden wird, zuerst RS485-Verbindung und Geräteadresse, danach Netzwerkverbindung, IP-Adresse und TCP-Port 502 prüfen.
- Menüpfade können je KWK-Gerät und Firmware abweichen. Kommunikationsparameter nach Herstellerhandbuch einstellen.
Unterstützte Geräte / Serien
MSR3
Gerät wird nicht gefunden
- Im Logger unter Konfiguration -> Nacherkennung den passenden Typ KWK / BHKW und den Treiber
DachsMSR3 auswählen.
- IP-Adresse, Subnetzmaske und Gateway prüfen. PLEXLOG und Gerät müssen sich gegenseitig im Netzwerk erreichen können.
- Modbus TCP bzw. die Netzwerkschnittstelle am Gerät aktivieren und den TCP-Port nach Geräteseite bzw. Herstellerdokumentation prüfen.
- Doppelte IP-Adressen, VLAN-Trennung, Firewall-Regeln und gesperrte TCP-Verbindungen ausschließen.
- RS485 A/B, Schirm und Bus-Topologie prüfen. Bei fehlender Antwort A und B kontrolliert gegen den Herstelleranschlussplan abgleichen.
- Jede Busadresse nur einmal vergeben. Die Adresse muss im Gerät und im Logger identisch eingetragen sein.
- Baudrate, Parität und Stopbits im Gerät und im Logger identisch setzen. Abweichende Werkseinstellungen je Firmware beachten.
- Terminierung nur an den physikalischen Busenden setzen; Sternverdrahtungen und lange Stichleitungen vermeiden.
- Nach jeder Änderung an Adresse, IP, COM-Port oder Schnittstellenparametern die Nacherkennung erneut ausführen.
Werte fehlen oder sind unplausibel
- Im Menü Diagnose -> Status prüfen, ob Kommunikationsstatus, Seriennummer und aktuelle Leistung plausibel angezeigt werden.
- Betriebszustand, aktuelle Leistung, Freigaben und Störmeldungen gegen Reglerdisplay oder Herstellerdiagnose abgleichen.
- Wenn Werte fehlen, die Registertabelle und Firmwarefreigabe der konkreten Geräteserie prüfen. Maßgeblich ist immer die Dokumentation des tatsächlich verbauten Geräts.
Schreiben und Regeln prüfen
- Schreibzugriff, externe Steuerung oder Remote-Control-Freigabe im Gerät aktivieren, sofern der Hersteller das verlangt.
- Vor aktiven Vorgaben prüfen, ob lokale Bedienung, Herstellerportal, Direktvermarkter, EVU-Profil oder Fernwirkanbindung denselben Sollwert überschreibt.
- Start-/Stopp-Freigaben, Wärmeanforderung, Wartungssperren und lokale Reglerpriorität prüfen.
- Regelbefehle nur testen, wenn Anlagenbetreiber, Netzvorgaben und Sicherheitsbedingungen das zulassen.
Vor Ort prüfen
- Exaktes Gerätemodell, Firmwarestand, Kommunikationskarte/Dongle und verwendete Schnittstelle dokumentieren.
- Geräte- bzw. Herstellerunterlagen zu SenerTec prüfen: Installationshandbuch, Kommunikationshandbuch und Registerliste müssen zur Serie und Firmware passen.
- Spannungsversorgung, Link-LEDs, Busabschluss, Klemmenbelegung und Schirmung direkt am Schaltschrank prüfen.
- Bei mehreren Geräten eine Geräteliste mit Adresse, IP, Seriennummer und physikalischem Einbauort erstellen.
Im Logger prüfen
- Konfiguration sichern, bevor Adressen, Schnittstellen oder Regelprofile geändert werden.
- COM-Port bzw. Netzwerkport darf nicht durch einen anderen Treiber mit abweichenden Parametern blockiert sein.
- Nach der Nacherkennung die Diagnose öffnen und prüfen, ob Status, Zeitstempel und Werte aktualisiert werden.
- Bei unklaren Fehlern Logbuch, Kommunikationszähler und letzte Änderung im Projekt prüfen.