2G_ETH
Anschluss und Parametrierung für den PLEXLOG Treiber 2G_ETH.
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- Gerätetyp
- KWK / BHKW
- Treiber
2G_ETH
- Schnittstelle
- Ethernet
- Protokoll
- ModBusTCP / TCP-Port 502
- Unterstützte Geräte / Serien
- Keine konkrete Modellliste auf der Seite hinterlegt; Zuordnung über Treibername 2G_ETH und Herstellerdokumentation prüfen.
- PLEXLOG Auswahl
- Konfiguration -> Nacherkennung -> Typ = KWK / BHKW -> Treiber = 2G_ETH
Geräteanschluss
- BHKW ins Lokale Netzwerk einbinden.
- PLEXLOG und BHKW müssen im selben Netzwerk erreichbar sein.
- Dann PLEXLOG unter Konfiguration -> Nacherkennung -> Typ = BHKW und Treiber =
2G_ETH auswählen.
Geräteanschluss Adressierung BHKW
feste IP-Adresse vergeben.
weitere Einstellungen
ModBusTCP Server (Port: 502) aktivieren.
Adressierung
- Die Geräteadresse entspricht dem letzten Oktett der IP-Adresse.
- Beispiel: Bei der IP-Adresse
192.168.1.45 wird Adresse 45 verwendet.
- Bei Modbus-Unit-IDs ungleich 1 wird die Unit-ID vorangestellt.
- Beispiel: Adresse
2045 verwendet Unit-ID 2 und IP-Adresse 192.168.1.45.
Besonderheiten
- Der Treiber liest Wirkleistung und cos phi über ModBusTCP.
- Der Treiber kann Wirk- und Blindleistungsvorgaben schreiben.
- Kommunikationsfreigaben am BHKW-Regler müssen projektbezogen geprüft werden.
- Unterstützte Reglerstände vor Anschluss gegen Herstellerhandbuch und PLEXLOG-Kompatibilität prüfen.
FAQ
- Wenn das Gerät nicht gefunden wird, feste IP-Adresse, Port 502 und die verwendete Geräteadresse prüfen.
- Wenn mehrere Geräte adressiert werden, IP-Adresse, Unit-ID und berechnete PLEXLOG-Adresse prüfen.
Gerät wird nicht gefunden
- Im Logger unter Konfiguration -> Nacherkennung den passenden Typ KWK / BHKW und den Treiber
2G_ETH auswählen.
- IP-Adresse, Subnetzmaske und Gateway prüfen. PLEXLOG und Gerät müssen sich gegenseitig im Netzwerk erreichen können.
- Modbus TCP bzw. die Netzwerkschnittstelle am Gerät aktivieren und den TCP-Port prüfen. Erwarteter Port laut Seite: 502.
- Doppelte IP-Adressen, VLAN-Trennung, Firewall-Regeln und gesperrte TCP-Verbindungen ausschließen.
- Nach jeder Änderung an IP-Adresse, Port oder Netzwerkparametern die Nacherkennung erneut ausführen.
Werte fehlen oder sind unplausibel
- Im Menü Diagnose -> Status prüfen, ob Kommunikationsstatus, Seriennummer und aktuelle Leistung plausibel angezeigt werden.
- Betriebszustand, aktuelle Leistung, Freigaben und Störmeldungen gegen Reglerdisplay oder Herstellerdiagnose abgleichen.
- Wenn Werte fehlen, die Registertabelle und Firmwarefreigabe der konkreten Geräteserie prüfen. Maßgeblich ist immer die Dokumentation des tatsächlich verbauten Geräts.
Schreiben und Regeln prüfen
- Schreibzugriff, externe Steuerung oder Remote-Control-Freigabe im Gerät aktivieren, sofern der Hersteller das verlangt.
- Vor aktiven Vorgaben prüfen, ob lokale Bedienung, Herstellerportal, Direktvermarkter, EVU-Profil oder Fernwirkanbindung denselben Sollwert überschreibt.
- Start-/Stopp-Freigaben, Wärmeanforderung, Wartungssperren und lokale Reglerpriorität prüfen.
- Regelbefehle nur testen, wenn Anlagenbetreiber, Netzvorgaben und Sicherheitsbedingungen das zulassen.
Vor Ort prüfen
- Exaktes Gerätemodell, Firmwarestand, Kommunikationskarte/Dongle und verwendete Schnittstelle dokumentieren.
- Geräte- bzw. Herstellerunterlagen zu 2G Energy prüfen: Installationshandbuch, Kommunikationshandbuch und Registerliste müssen zur Serie und Firmware passen.
- Spannungsversorgung, Link-LEDs, Busabschluss, Klemmenbelegung und Schirmung direkt am Schaltschrank prüfen.
- Bei mehreren Geräten eine Geräteliste mit Adresse, IP, Seriennummer und physikalischem Einbauort erstellen.
Im Logger prüfen
- Konfiguration sichern, bevor Adressen, Schnittstellen oder Regelprofile geändert werden.
- COM-Port bzw. Netzwerkport darf nicht durch einen anderen Treiber mit abweichenden Parametern blockiert sein.
- Nach der Nacherkennung die Diagnose öffnen und prüfen, ob Status, Zeitstempel und Werte aktualisiert werden.
- Bei unklaren Fehlern Logbuch, Kommunikationszähler und letzte Änderung im Projekt prüfen.